Handball-Oberliga: TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck bricht ein und verliert 23:29 gegen Loxten – zehn Spiele ohne Sieg Erschreckend harmlos

Bielefeld (WB). Nur schnell weg hier: Die Handballer des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck verließen nach der 23:29 (12:15)-Schmach gegen die Sportfreunde Loxten fluchtartig die Spielfläche. Enttäuschung  und Frustration prägen das Bild, das die Jürmker zum Jahreswechsel abgeben.

Von Arndt Wienböker
Jöllenbecks Linkshänder Thorben Schneider erzielte die ersten beiden TuS 97-Treffer, weitere  kamen  aber nicht hinzu.   Die Jürmker lieferten  beim 23:29 gegen den OWL-Rivalen Sportfreunde Loxten eine absolut enttäuschende Vorstellung ab.
Jöllenbecks Linkshänder Thorben Schneider erzielte die ersten beiden TuS 97-Treffer, weitere kamen aber nicht hinzu. Die Jürmker lieferten beim 23:29 gegen den OWL-Rivalen Sportfreunde Loxten eine absolut enttäuschende Vorstellung ab. Foto: Hans-Werner Büscher

Der Sportliche Leiter Thorsten Lehmeier bezeichnete den blutleeren Auftritt gegen Loxten als »absolute Frechheit« und sprach von einer »katastrophalen Leistung«. Und auch Trainer Walter Schubert musste eingestehen: »Das war viel zu wenig.« Folge der erschreckend schwachen Vorstellung: Die Jürmker, die nun seit zehn Spielen (!) auf einen Sieg warten, gehen als Tabellendrittletzter ins neue Jahr, stecken demnach in akuter Abstiegsgefahr und müssen sich auf eine harte Rückrunde einstellen. Das weiß auch Schubert: »Es wird eine enge Kiste.«

Die Art und Weise, wie sich der TuS 97 im letzten Spiel des Jahres vor heimischem Publikum präsentierte, war über weite Strecken erschreckend harmlos. Fehlerhaft, ohne Durchsetzungsvermögen, ohne Tempo und Spielwitz, ohne Emotionen: Loxten hatte leichtes Spiel, den Jürmkern die Grenzen aufzuzeigen. Über 0:3 und 2:6 (8.) geriet der TuS 97 mit 5:10 (14.) in Rückstand – Schubert war zu einer Auszeit gezwungen und stellte die Abwehr um. »Unsere 3:2:1-Deckung hat überhaupt nicht funktioniert.« Mit der 6:0-Formation wurde es etwas besser, doch Loxtens Rückraum mit Elvir Selmanovic, Heiner Steinkühler und Sebastian Hölmer behielt das Heft des Handelns in der Hand. Auf Jöllenbecker Seite war Benni Zöllner noch der einzige, der gegen die aggressive SFL-Deckung für Gefahr aus dem Rückraum sorgen konnte. Ansonsten war das Jürmker Angriffsspiel viel zu statisch – keine Kreativität, viele leichte Fehler.

Den ganzen Bericht lesen Sie am Montag im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Bielefeld. 

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.