Boxprofi aus Bielefeld gibt Samstag sein Comeback gegen den Ungarn Hafner – attraktiver Boxabend in Hövelhof Nimani meldet sich bereit

Bielefeld (WB). »Ich bin bereit!« – Besar Nimani fiebert dem Gongschlag am kommenden Samstagabend in Hövelhof entgegen. Dann gibt der 30-jährige Bielefelder gegen den Ungarn Ferenc Hafner sein Comeback im Ring.

Von Arndt Wienböker
Nach fast halbjähriger Ringpause kehrt Besar Nimani (rechts, hier bei seinem letzten K.o.-Sieg gegen den Ungarn Peter Orlik)   am Samstag auf die Boxbühne zurück. In Hövelhof kämpft der Bielefelder gegen den Ungarn Ferenc Hafner.
Nach fast halbjähriger Ringpause kehrt Besar Nimani (rechts, hier bei seinem letzten K.o.-Sieg gegen den Ungarn Peter Orlik) am Samstag auf die Boxbühne zurück. In Hövelhof kämpft der Bielefelder gegen den Ungarn Ferenc Hafner. Foto: Thomas F. Starke

»Ich habe noch nie so viel Sparring gemacht wie in den letzten Wochen«, berichtet der Profiboxer, der sich in Hamburg und Bayern auf den Kampf gegen Hafner vorbereitet hat. »Ich bin topfit, habe hart gearbeitet, und kann durchmarschieren«, stellt Nimani gesundes Selbstbewusstsein zur Schau. In Parsberg, einem kleinen Dorf in Bayern, hat der Halbmittelgewichtler in bester »Rocky-Manier« (»Ohne Handy-Empfang und so«) geschuftet. Ihm zur Seite stand Ünsal Arik, der beim Kampfabend am Samstag in Hövelhof um die Europameisterschaft boxen wird. Arik wird auch in Nimanis Ecke stehen, wenn der Bielefelder gegen den 39-jährigen Hafner in den Ring steigt. Der Kampf ist auf zehn Runden angesetzt. »Hafner ist ein starker Mann, aber ich bin wie immer auf einen K.o. aus«, sagt Bes’ Nimani. Gerne hätte er dieses Vorhaben gegen den Franzosen Frank Haroche Horta in die Tat umgesetzt. Doch Horta, der Nimani im April dieses Jahres an gleicher Stätte die bislang einzige Niederlage seiner Profi-Karriere zugefügt hatte, stellte völlig überzogene Forderungen für ein Rematch.

Die Fingerverletzung, die Besar Nimani zu einer Hand-Operation und einer fast halbjährigen Ringpause zwang, ist mittlerweile gut verheilt. »Am Anfang hatte ich schon noch ein paar Probleme, aber dann wurde es von Tag zu Tag besser. Die Hand hält.«

Das will der Kosovo-Albaner am Samstag unter Beweis stellen. Für den Bielefelder ist es ein weiterer Aufbaukampf auf dem steinigen Weg nach oben. Nimani denkt mittlerweile auch ernsthaft über einen Gang in die USA nach, um sich dort einen Namen zu machen. Ein Vertragsangebot aus Amerika würde bereits vorliegen, das es nun zu prüfen gelte.

Den ganzen Artikel lesen Sie am Mittwoch im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Bielefeld.

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