Frauen-Hallenmasters: Arminia verteidigt den Titel – 4:2 im Endspiel gegen BV Werther  Ein hartes Stück Arbeit 

Bielefeld (WB). Mit der Favoritenrolle ist das so eine Sache bei Hallenturnieren. Da ist jeder Gegner besonders motiviert. Das hat auch Frauen-Westfalenligist Arminia Bielefeld beim Hallenmasters des Kreises zu spüren bekommen, am Ende aber souverän den Titel verteidigt.

Von Sonja Möller
Die ganze Mannschaft von Westfalenligist DSC Arminia Bielefeld bejubelt die erfolgreiche Titelverteidigung. Den Pokal sicherten sich auf dem Feld Joyce Pankoke, Thalea Kiezewski, Sandra Szopieray, Kamila Kmiecik, Symela Ciesielska, Maxine Birker und Celine Preuß. Trainer Markus Wuckel (hintere Reihe, Zweiter von rechts) war besonders zufrieden mit dem Teamgeist seiner Mannschaft.
Die ganze Mannschaft von Westfalenligist DSC Arminia Bielefeld bejubelt die erfolgreiche Titelverteidigung. Den Pokal sicherten sich auf dem Feld Joyce Pankoke, Thalea Kiezewski, Sandra Szopieray, Kamila Kmiecik, Symela Ciesielska, Maxine Birker und Celine Preuß. Trainer Markus Wuckel (hintere Reihe, Zweiter von rechts) war besonders zufrieden mit dem Teamgeist seiner Mannschaft.

 »Das war spannend und hochklassig. Wir mussten uns ganz schön strecken, um den Titel zu holen«, sagte Arminias Trainer Markus Wuckel und war zufrieden: »Die Mädels haben eine super Teamleistung gezeigt.« Mit dem Sieg hat sich der DSC zudem zur Vorrunde der Hallen-Westfalenmeisterschaft qualifiziert.

 In der Sporthalle der Kuhlo-Realschule setzten sich die Bielefelderinnen im Finale gegen Landesligist BV Werther klar mit 4:2 durch und fielen sich glücklich in die Arme. Symela Ciesielska brachte die Gastgeber früh in Führung (2.). Eine Erleichterung, hatten die Arminen doch in der Zwischenrunde noch 1:2 gegen den BVW verloren und so den Gruppensieg verpasst.

Stark im Endspiel

 Ihre Stärke zeigten die Gäste auch im Endspiel und glichen durch Sina Trins-Sanchez aus. Dieses Mal machte aber DSC-Spielerin Kamila Kmiecik mit einem Doppelschlag den Sieg so gut wie perfekt. Zwar kam Werther durch Alena Hartmann erneut auf 2:3 heran, doch Torjägerin Ciesielska entschied die Partie mit ihrem 4:2. Werthers Trainer Henning Niebuhr nahm's gelassen: »Im Endspiel liegt die Chance immer bei 50:50. Aber wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht und unsere Chancen nicht genutzt. Und Arminias Torhüterin war auch überragend.«

 Im Halbfinale hatte sich der BVW gegen Bezirksligist SC Peckeloh mit 5:2 durchgesetzt, der sich wiederum den dritten Platz sicherte. »Wir hatten uns gar nicht so viel erhofft. Alleine, dass wir es in die Zwischenrunde geschafft haben, ist ein Erfolg«, strahlte SCP-Coach Erwin Medjedovic und ist glücklich, dass sein Team die »Todesgruppe« überhaupt überstanden hat: »Die Fichter waren ja sensationell gegen Arminia.«

 In der Tat. Im ersten Halbfinale stemmte sich der Bezirksligist mit Einsatzwille und Leidenschaft gegen den haushohen Favoriten aus der Westfalenliga und versetzte Trainer Heiko Stuke in Erstaunen: »Ich bin sprachlos. Die Mädels haben das super gemacht. Arminia hatte mehr Spielanteile, aber wir haben beherzt gekämpft.«

 Und wie! Bereits in der 2. Minute erzielte Bahar Akgüz die Führung. Diese gaben Stukes Spielerinnen vorerst nicht mehr ab, obwohl Arminia vehement anrannte. »Gegen tief stehende Gegner ist es immer schwer, spielerisch gut auszusehen«, begründete Arminin Sandra Szopieray. Eine Minute vor dem Ende wurde Arminia endlich erlöst: Ciesielska traf doppelt zum 2:1 – 17 Sekunden vor dem Ende. »Danach war bei uns die Luft raus«, wusste Stuke die Niederlage im Spiel um Platz drei einzuordnen.

 In der Vorrunde tags zuvor überraschte der VfB Fichte, der als Bezirksliga-Aufsteiger stark spielte und ohne Niederlage in die Zwischenrunde einzog. Auch sonst liefen beide Turniertage optimal. Arminias Frauen-Abteilungsleiter Werner Jöstingmeyer war rundum zufrieden: »Alles hat reibungslos geklappt. Kompliment auch an die Frauen vom Buffet.« Das managten Andrea Haas und Melanie Preuß und die hatten einiges zu tun. Haas: »Am Samstag war der ganze Kuchen weg und wir haben unzählige Waffeln gebacken.«

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