Doch Samir Arabi spricht lieber über Arminias Aussichten in der neuen Saison Hamburg meldet Interesse an

Bielefeld (WB/dis). Hans-Jürgen Laufer sah zufrieden aus. »Angesichts unserer schlechten Finanzlage im Winter ist Platz vier sensationell. Wir scheinen alles richtig gemacht zu haben«, sagte Arminias Präsident nach dem 0:0 gegen Sandhausen.

Samir Arabi.
Samir Arabi. Foto: Thomas F. Starke

Einer, der in letzter Zeit zumindest ziemlich viel richtig gemacht hat, ist Samir Arabi. Die erfolgreiche Arbeit des Sport-Geschäftsführers hat sich herumgesprochen. Die »Hamburger Morgenpost« berichtete am Wochenende, Arabi sei ein Kandidat für die Besetzung des Sportvorstand-Postens beim Erstligaabsteiger HSV.

Auch Ralf Becker (Kiel) und Harald Gärtner (Ingolstadt) sollen die Hanseaten auf dem Zettel haben. Als Arabi gestern mit dem Thema konfrontiert wurde, sagte er: »In den letzten Wochen und Monaten ist so ziemlich jeder, der bei drei nicht auf dem Baum war, dort gehandelt worden. Ich beteilige mich nicht an Spekulationen. Mehr kann ich nicht dazu sagen.«

»Ich habe keine Angst, dass er uns verlässt«

Ein Dementi klingt anders. Nach Informationen dieser Zeitung zählt Arabi tatsächlich zum Kandidatenkreis bei den Hamburgern, die den neuen Mann angeblich schon in dieser Woche präsentieren wollen. Laufer aber geht davon aus, dass Arabi bleibt: »Die Harmonie im Verein ist so groß, dass es schade wäre, wenn ein Mosaikstein herausbrechen würde. Und ich glaube auch nicht, dass das passieren wird.«

So sieht das auch Jeff Saibene: »Wenn man wie er sieben Jahre konstant und erfolgreich bei einem Klub arbeitet, ist es ganz klar, dass man anderswo Thema ist. Aber ich habe keine Angst, dass er uns verlässt«, sagte der Trainer und begründete: »Er denkt genauso wie ich, dass wir Kontinuität brauchen. Nur so können wir etwas aufbauen.«

»Gierig nach mehr«

Als Arabi am Sonntag über die Arminia 2018/19 sprach, klang er nicht so, als wolle er dem DSC den Rücken kehren: »Stand heute haben wir für die neue Saison nicht mehr Geld als in der abgelaufenen. In puncto Etat zählen wir definitiv erneut zu den sechs kleinsten Klubs der Liga. Wir wissen trotz der Unterstützung der Wirtschaft, wie im Ligavergleich unsere Möglichkeiten sind. Die Leute, die hier arbeiten, sind gierig nach mehr. Aber wir sind nie Fantasten gewesen. Wir haben bewiesen, dass wir kreative Lösungen finden können. Diesen Weg wollen wir beharrlich weitergehen.«

Kommentare

Vielleicht merken die Arabi-raus-Rufer nach dieser Saison, welch einen qualifizierten Sport-Geschäftsführer Arminia hat. Ich hoffe sehr, dass er bleibt, denn tatsächlich ist er ein wichtiger Teil der Arminenführung. Der HSV möge anderswo wildern, die haben seit Jahren schon genug Schaden angerichtet ....

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