Der Profi-Etat steigt von 9,5 auf bis zu 14,5 Millionen Euro Arminias Ziel ist das obere Drittel

Bielefeld (WB/dis/jen/OH/sba). Die Mitglieder des DSC Arminia haben dem Zweitligisten am Sonntag den Weg in eine bessere Zukunft geebnet . Zumindest, was das Finanzielle angeht. Jetzt kommt es darauf an, was der Klub sportlich daraus macht . »Wir wollen uns künftig so orientieren, dass wir im oberen Drittel der 2. Liga landen können«, sagt Finanz-Geschäftsführer Markus Rejek. »Wir wollen zu den Top 25 in Deutschland gehören.«

Arminias Sportgeschäftsführer Samir Arabi.
Arminias Sportgeschäftsführer Samir Arabi. Foto: Thomas F. Starke

Jedoch bedeute dies nicht, hinsichtlich des Lizenzspieleretats für die kommenden Spielzeiten eine aggressive Zahl zu proklamieren, »sondern eine konservative«, wie Rejek betont. Der 49-Jährige hält 12,5 bis 14,5 Millionen Euro für realistisch. Zum Vergleich: In der laufenden Spielzeit beträgt der Etat für das Profiteam rund 9,5 Millionen Euro.

Von Summen, die in jüngerer Zweitliga-Vergangenheit die jetzigen Erstligisten RB Leipzig oder VfB Stuttgart in ihre Teams investierten, werde man Rejek zufolge in Bielefeld weit entfernt sein. »Wir werden uns auf dem unteren Niveau des oberen Drittels bewegen«, erklärt er weiter.

»Ausreißer nach oben gibt es immer mal«

Auf die Frage, ob er bereits hinsichtlich der kommenden Spielzeit einen Kader zusammenstelle, der den Zielvorgaben Rejeks entspricht, antwortet Arminias Sport-Geschäftsführer Samir Arabi: »Nein. Wir wollen sukzessive, also Schritt für Schritt, vorankommen.« Es sei realistischer, erst von der darauffolgenden Spielzeit an die Top sechs der 2. Liga konkret in Angriff zu nehmen. »Ausreißer nach oben gibt es immer mal. Aber so etwas kann man nicht planen«, betont Rejek.

Zumal der aktuell zehnte Tabellenplatz und die 26 Punkte vor der heutigen Partie beim VfL Bochum dem DSC noch lange keine weitere Zweitligasaison garantieren. Rejek drastisch: »Wir müssen drinbleiben in der 2. Liga. Ein Abstieg wäre tödlich.« Jedoch erklärt Schatzmeister Hermann Richter, dass die Verträge mit den neuen und alten Geldgebern an beide Ligen angepasst werden, um auch im Drittligafall überlebensfähig zu bleiben. Es sei nicht so, dass die Unterstützung des »Bündnis Ostwestfalen« ausschließlich für die 2. Liga gelte.

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