Arminias Trainer hat ein gutes Gefühl – am Mittwoch Auftakt gegen Fürth – mit Video Saibene sicher: Klos bleibt

Bielefeld (WB). Fabian Klos wird wohl mindestens bis zum Sommer bei Arminia Bielefeld bleiben. Was das WESTFALEN-BLATT  bereits in seiner Montag-Ausgabe angedeutet hatte, bestätigte DSC-Trainer Jeff Saibene am Montag-Mittag.

Von Jens Brinkmeier
Das Transferfenster ist zwar noch bis zum 31. Januar geöffnet, doch Jeff Saibene geht davon aus, Fabian Klos nicht ziehenzulassen.
Das Transferfenster ist zwar noch bis zum 31. Januar geöffnet, doch Jeff Saibene geht davon aus, Fabian Klos nicht ziehenzulassen. Foto: Thomas F. Starke

Auf die Frage, ob er glaube, dass Klos auch noch im dritten Punktspiel des Jahres, am 5. Februar gegen Union Berlin, zum Arminia-Kader gehöre, antwortete der Trainer: »Vom Gefühl her bin ich überzeugt, dass er dann noch hier ist.«

Noch keine konkrete Anfrage

Am 31. Januar endet die Wechselperiode. Es gebe immer noch keine konkrete Anfrage für den Stürmer (drei Saisontore), der seit 2011 in Bielefeld spielt. Liga­rivale Eintracht Braunschweig hat öffentlich Interesse an Klos bekundet. Der 30-Jährige ist gebürtiger Gifhorner (30 Kilometer von Braunschweig entfernt) und war früher als Fan im Eintracht-Stadion.

Generell würden ihn solche Gerüchte nicht beeinflussen, versicherte Saibene. Der Luxemburger sieht es pragmatisch. »Wenn es für einen unserer Spieler eine Anfrage gibt, und  wenn es dann für alle Seiten stimmt, kann man es machen . Wenn aber ein Verein einen Spieler verpflichten will und wir haben keine Alternative in der Hinterhand, dann werden wir es sicher nicht machen«, erklärte Saibene. Und Alternativen werden immer weniger, je näher der 31. Januar rückt.

DSC kann Fürth deutlich distanzieren

Dass die wiederkehrenden Gerüchte – vor Klos stand Sturmpartner Andreas Voglsammer im Fokus – einen negativen Einfluss auf die Mannschaft haben könnten, glaubt Mittelfeldspieler Tom Schütz nicht. »Das ist bei uns kein Thema. Da gibt es höchstens mal einen Spruch, wenn der Vogi zum achten Mal Titelfoto in der Zeitung war«, scherzte Schütz.

Alle drei, Klos, Voglsammer und Schütz, dürften beim Start in die Restrückrunde am Mittwochabend (20.30 Uhr, Schüco-Arena) gegen die SpVgg Greuther Fürth in der Startelf stehen.

Der Partie gegen den Tabellenvorletzten kommt eine große Bedeutung zu. Gewinnt Arminia (derzeit 25 Punkte), wird mit Fürth (18) ein Konkurrent im Kampf gegen den Abstieg deutlich distanziert.

Verliert der DSC, rückt er der gefährlichen Zone näher. »Die Vorfreude auf den Start ist groß, Anspannung ist aber auch dabei«, gab Saibene gestern zu. Der 49-Jährige stellte aber klar: »Wir sind gut vorbereitet.«

Testspiel in Essen einziger Makel in der Vorbereitung

Die Vorbereitung sei »extrem gut« gewesen, meinte der Coach. Einziger Makel war die  0:2-Niederlage im letzten Testspiel am vergangenen Freitag bei Viert­ligist Rot-Weiss Essen . Doch auch das beunruhigt den 49-Jährigen nicht.

»Wir haben das Spiel analysiert. Da wurde klar, dass wir einfach schlecht organisiert waren und uns taktisch nicht gut verhalten haben. Wir haben das Spiel zu wenig in die Breite gezogen, die Außen sind immer wieder in die Mitte gerückt«, zählte Saibene die Fehler auf. Das wolle man gegen Fürth – mit zwei Punkten aus neun Spielen die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga – besser machen.

Er habe mit seinen Mannschaften schon oft die Generalprobe verpatzt, sagte Saibene: »Und dann haben wir das erste Pflichtspiel gewonnen.« Für die Franken gehe es morgen um einiges, »das ist sicher kein einfacher Gegner. Wir wollen an die Leistung aus dem Heimspiel gegen St. Pauli (5:0 am 1. Dezember, Anm. der Red.) anknüpfen. Es muss unser Anspruch sein, zuhause so aufzutreten«, forderte Saibene. 

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