Kommentar zum Ernst der Lage bei Arminia Bielefeld Von der Hand in den Mund

Es ist seit langer Zeit ein Drahtseilakt, den der DSC Arminia aufführt. Die Fangnetze, letzte Rettung vor dem Absturz, taugen so einigermaßen. Doch Schuldenabbau und Konsolidierung gelingen bisher nur unzureichend. Von der Hand in den Mund – mehr ist es nicht.

Von Friedrich-Wilhelm Kröger
Arminia-Präsident Hans-Jürgen Laufer.
Arminia-Präsident Hans-Jürgen Laufer. Foto: Thomas F. Starke/Archiv

Sportlicher Misserfolg warf den Klub oft genug zurück. Ein neuerlicher Abstieg hätte schwere Sorgen zur Folge, gratis wären nur die schlaflosen Nächte. Und nach zuletzt zwei Niederlagen zum Abschluss 2017 ist hoffentlich auch die balltretende Belegschaft für den Ernst der Lage ausreichend sensibilisiert. Es gibt nirgendwo einen Spielraum für Rückschläge.

Auch die aktuellen Schlagzeilen zu alternativer Geldbeschaffung alarmieren. Ob es an allen Ecken und Enden fehlt, oder nur an vielen, werden die Mitglieder Ende Januar erfahren. Vielleicht auch etwas über die Rolle des gefeuerten Geschäftsführers Gerrit Meinke, dessen Entlassung im stillen Klubkämmerlein vollzogen wurde . So, als gäbe es etwas zu verbergen.

Es ist Zeit, dass der Verein über Status und Perspektive informiert. Am schönsten wäre es, würde endlich Aussicht auf rettende Engel bestehen.

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