Sport-Geschäftsführer ist vom Kader überzeugt, hält aber die Augen offen Arabi schaut nach Nordeuropa

Bielefeld (WB/jen/sba). Auch Arminias Sportgeschäftsführer Samir Arabi lobte die DSC-Profis am Freitagabend für den Auftritt beim 5:0 gegen den FC St. Pauli .

Sportchef Samir Arabi ist auf der Suche.
Sportchef Samir Arabi ist auf der Suche. Foto: Thomas F. Starke

» Die Mannschaft hat da angeknüpft, wo sie in Lautern aufgehört hat . Sie war sehr fokussiert, hat gekämpft. Man hat gespürt, dass sie sich wieder belohnen wollte«, urteilte der 38-Jährige. »Wichtig war, dass wir wieder zu Null gespielt haben. Das ist die Basis.« Das gelang den Bielefeldern zum zweiten Mal in Folge (in der Vorwoche 2:0 in Kaiserslautern) und zum vierten Mal insgesamt im 16. Saisonspiel.

Angesprochen auf mögliche personelle Veränderungen in der nahenden Winterpause sagte Arabi: »Wir sind vom Kader überzeugt. Aber natürlich gibt es immer Optimierungsbedarf. Das ist ein Prozess. Aber die Möglichkeiten sind momentan nicht da. Wirtschaftlich ist es nicht machbar. Aber es gibt auch Ligen, etwa in Nordeuropa, da laufen im Winter Verträge aus. Da sind Spieler dann ablösefrei. Natürlich halten wir deshalb immer die Augen auf

»Roberto war zurückhaltend, das ist normal«

In der Vorwoche hatte der Sportchef angedeutet, dass im Winter eventuell ein Nachwuchsspieler den Verein auf Leihbasis verlassen könnte, um woanders Spielpraxis zu sammeln. Da käme womöglich Innenverteidiger Henri Weigelt (19) in Frage. Ein weiterer Youngster feierte am Freitag sein Profidebüt. Roberto Massimo wurde gegen St. Pauli in der 83. Minute für Tom Schütz eingewechselt. Massimo wird im Oktober 2018 18 Jahre alt und stellte einen Rekord auf. Der normalerweise in der A-Jugend eingesetzte Massimo ist der erste Spieler, der in diesem Jahrtausend geboren wurde und in der 2. Liga zum Einsatz kam.

»Er hatte nur wenig Ballkontakte«, sagte Trainer Jeff Saibene über den Offensivspieler. Genau einen Kontakt hatten die Statistiker für Massimo gezählt. »Roberto war zurückhaltend, aber das ist normal, er ist noch jung«, urteilte der Coach, der sehr große Stücke auf den Schüler hält.

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