In der Vorsaison sorgte Klos für das wichtige Remis gegen St. Pauli Warum Saibene »Retter« Klos lobt

Bielefeld (WB/dis). Mit einem Tor in der dritten Minute der Nachspielzeit bewahrte Fabian Klos Arminia Bielefeld im Februar dieses Jahres vor einer Heimpleite gegen den FC St. Pauli.

So wie hier gegen St. Paulis Lasse Sobiech (Duell aus der Vorsaison, Endstand 1:1) wirft sich Arminia-Angreifer Fabian Klos (links) auch in der laufenden Saison in jedes Duell.
So wie hier gegen St. Paulis Lasse Sobiech (Duell aus der Vorsaison, Endstand 1:1) wirft sich Arminia-Angreifer Fabian Klos (links) auch in der laufenden Saison in jedes Duell. Foto: Thomas F. Starke

Der 1:1-Ausgleich des Kapitäns in diesem Kellerduell der Vorsaison war immens wichtig für die Ostwestfalen. Zwar rangierten die damals noch von Jürgen Kramny trainierten Arminen nach dieser Partie des 21. Spieltags punktgleich mit den Hamburgern auf einem Abstiegsplatz. Am Saisonende aber retteten sie sich haarscharf über den Strich. St. Pauli wurde nach einem famosen Endspurt sogar noch Siebter. Christopher Buchtmann hatte das Team von Trainer Ewald Lienen (jetzt Technischer Direktor bei den Paulianern) in der 50. Minute in Führung gebracht. Damals sahen in der Schüco-Arena 20 426 Besucher zu. Diesmal werden es Arminia zufolge 23 000 sein.

Defensivqualitäten sichern Stammplatz

Damals war Klos der Retter. Und auch diesmal wird es wieder auf den 29-Jährigen ankommen, auch wenn er nicht mehr wie damals der Spielführer ist. Zwar stehen für Klos, der morgen 30 Jahre alt wird, erst zwei Saisontreffer zu Buche (was für seine Verhältnisse verschwindend wenig ist). Gleichwohl überzeugt der Angreifer kämpferisch vollends. Seine Leistung beim jüngsten 2:0-Erfolg am vergangenen Sonntag in Kaiserslautern ist dafür beispielhaft, weshalb DSC-Trainer Jeff Saibene sagt: »Ich bin zufrieden mit Fabi, wir dürfen ihn nicht nur an den Toren messen. Natürlich wünscht man sich Tore von ihm – aber ich würde es vor allem ihm wünschen, dass er wieder trifft.« Klos hätte sich das verdient.

Sorgen um seinen Stammplatz muss er sich der Torflaute zum Trotz dennoch nicht machen. Saibene: »So lange er alles gibt für die Mannschaft, ist er trotzdem extrem wertvoll. Im Vergleich zu früher ist es Wahnsinn, wie viele Defensivaktionen er hat.«

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