Arminias Trainer sorgt auch in Kaiserslautern für personelle Überraschungen Saibene hat Putaro wachgeküsst

Kaiserslautern (WB/dis). Neues Spiel, neue Mannschaft: Jeff Saibene ist auch in Kaiserslautern seiner Linie treu geblieben. Im 15. Saisonspiel hat Arminias Trainer zum 15. Mal eine personell veränderte Anfangself auf den Platz geschickt.

Leandro Putaro (links) setzt sich gegen Joel Abu Hanna durch.
Leandro Putaro (links) setzt sich gegen Joel Abu Hanna durch. Foto: Starke

Während die Hereinnahme von Kapitän und Abwehrchef Julian Börner (Gelbsperre abgesessen) für den jungen Henri Weigelt eine mit Ansage war, war mit der Besetzung der offensiven Außenbahnen so nicht zu rechnen. Konstantin Kerschbaumer ersetzte Keanu Staude (angeschlagen) auf links, Leandro Putaro spielte anstelle von Patrick Weihrauch auf rechts.

Vier-Augen-Gespräch zwischen Trainer und Angreifer

Putaro (Vertrag bis 2020), der zuvor auf gerade einmal 29 Saisonminuten gekommen war, hatte mit seinem Last-Minute-Ausgleich eine Woche zuvor gegen Braunschweig als Joker auf sich aufmerksam gemacht.

Laut Saibene »ein Tor, das Leandros Tendenz bestätigt hat. Er hat sich sehr gut entwickelt in den letzten Wochen.« Der Grund für die Fortschritte war offenbar ein Vier-Augen-Gespräch zwischen Trainer und Angreifer. »Das war vor fünf oder sechs Wochen. Ich habe ihm gesagt, dass er ein sehr netter Typ ist und ich den Eindruck habe, dass er gern im Training dabei ist. Aber am Ende der Woche, wenn ich entscheiden muss, wer im Kader steht, spielt er keine Rolle.«

»Leandro hat in den letzten Wochen einen großen Schritt gemacht«

Saibene habe bei Putaro »der letzte Biss, der letzte Wille, die letzte Überzeugung, dass er im Training etwas reißen und weiterkommen möchte«, gefehlt. Er habe den 20-Jährigen darum aufgefordert, ihm zu zeigen, »dass wir nicht mehr an dir vorbeikommen. Das hat er sich sehr zu Herzen genommen. Leandro zählt zu denen, die in den letzten Wochen den größten Schritt nach vorn gemacht haben.«

Mit Putaros Leistung im Fritz-Walter-Stadion war Saibene dann auch »sehr zufrieden. Beide, er und auch Konstantin Kerschbaumer, haben ihre Chance genutzt«, lobte der Coach.

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