Am Mittwoch reist Arminia an die Costa Blanca – Was wird aus dem Kapitän? Sorgen um Klos

Rheda-Wiedenbrück (WB). Lange müssen die Arminen nicht mehr frieren. Nur noch wenige Tage, dann verlässt der Fußball-Zweitligist das frostige Ostwestfalen und hebt ab gen Süden. Im spanischen Benidorm bezieht der DSC am Mittwoch sein Trainingslager.

Von Dirk Schuster
Fabian Klos ist derzeit angeschlagen.
Fabian Klos ist derzeit angeschlagen. Foto: Thomas F. Starke

Sechs Grad unter Null zeigte das Thermometer an, als die Bielefelder am Freitagmorgen in der Tönnies-Arena in Rheda-Wiedenbrück mit ihrer Übungseinheit begannen. Für die acht Tage an der Costa Blanca sind dagegen in der Spitze Temperaturen von plus 18 Grad vorhergesagt.

Weil die Rasenplätze auf dem Trainingsgelände an der Bielefelder Friedrich-Hagemann-Straße gefroren sind und der DSC dort nicht über eine Rasenheizung verfügt, mussten die Zweitligaprofis am Freitag bereits  den dritten Vormittag in Folge auf den Kunstrasen in der Tönnies-Arena ausweichen. »Natürlich ist das nicht optimal, aber es ist auch nicht zu ändern. Wir nehmen die Bedingungen so an, wie sie sind«, sagte Trainer Jürgen Kramny.

Nicht nur der Trainer macht sich Sorgen

Allerdings konnten erneut nicht alle Spieler dem Ball hinterherjagen. Manual Hornig wurde geschont. Julian Börner trainierte individuell. Keanu Staude setzte wegen einer Knieblessur aus. Und Fabian Klos absolvierte ein einsames Aufbautraining an der Hagemann-Straße. Die Fußverletzung, die der Kapitän sich  beim letzten Punktspiel des Vorjahres gegen Dresden zugezogen hat, lässt derzeit noch nicht mehr zu.

»Bei Julian Börner bin ich mir sicher, dass wir ihn im Trainingslager wieder voll ins Mannschaftstraining integrieren werden. Aber Fabian Klos hat in diesem Jahr bisher noch gar nicht mit dem Ball trainiert. Wir dachten, dass der Heilungsprozess schneller verlaufen würde«, sagte Kramny.

Nicht nur der Trainer macht sich Sorgen, auch der Sportchef. Samir Arabi: »Wenn er bis zum Trainingslager nicht fit wird, müssen wir möglicherweise auch nach einem Stürmer Ausschau halten.« Bisher galt das Hauptaugenmerk bei der Suche nach Winterzugängen dem Mittelfeld. Ein längerer Klos-Ausfall könnte Arminia zwingen, auch im Angriff etwas zu unternehmen.

Testspiel-Kandidat ist Preußen Münster

Bezüglich einer Mittelfeld-Verstärkung sind die DSC-Verantwortlichen offenbar weit. Arabi erklärte gestern: »Ich weiß nicht, ob der Neue schon mit im Flieger nach Spanien sitzen wird. Aber im Verlauf des Trainingslagers wird er sicher zur Mannschaft stoßen.« Dass nach Michal Mak (zurück zu Lechia Danzig) bis zum Trainingslagerauftakt noch ein zweiter Spieler den Klub verlässt, sei Arabi zufolge nicht zu erwarten.

Kramny hofft sehr, dass über das feststehende Testspiel gegen den polnischen Champions-League-Teilnehmer Legia Warschau (Dienstag, 17. Januar) hinaus noch ein zweiter Gegner für das Trainingslager gefunden werden kann. »Wir brauchen dieses zweite Testspiel. Gerade für Spieler wie Christopher Nöthe und Christoph Hemlein, die lange verletzt waren, sind diese Spiele enorm wichtig«, betonte Kramny.

Ein potenzieller Kandidat ist Preußen Münster. Der Drittligist schlägt sein Trainingscamp im rund 130 Kilometer von Benidorm entfernten San Pedro del Pinatar auf. Jedoch haben die Arminen »etwas Sorge wegen der Sicherheit«, erklärt Arabi. Die Fanlager beider Klubs sind verfeindet. Laut Arabi prüfe Arminia darum weitere Optionen mit Klubs aus dem Ausland.

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Sorgen um Klos

Der Person Fabian Klos wird hier viel zuviel Bedeutung beigemessen. Er ist wie ein Großteil des Kaders nur 3. Liga tauglich. Es steht kein Spieler von unserer Mannschaft auf der Liste unserer Konkurrenten. Darüber sollten einige Herren einmal nachdenken. So wie es im Moment aussieht, werden wir
mit Aue zusammen direkt absteigen. Alles andere
wäre eine Riesenüberaschung und die ist mit dieser
sportlichen Leitung m.M.n. nicht zu schaffen.

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