Armine fehlte lange nach Kreuzbandriss – Unruhe beim TSV 1860 Strifler trainiert wieder

Bielefeld (WB/sba). Für Jonas Strifler ist die lange Leidenszeit vorbei. Gut sechs Monate nach seinem Kreuzbandriss ist der 25-Jährige am Dienstag wieder bei Arminia Bielefeld ins Training eingestiegen. Damit hat Trainer Norbert Meier mittelfristig nicht nur eine weitere Option auf der Rechtsverteidigerposition.

Von Sebastian Bauer
Jonas Strifler (rechts) ist wieder im Training, hier im Duell mit Christoph Hemlein.
Jonas Strifler (rechts) ist wieder im Training, hier im Duell mit Christoph Hemlein. Foto: Thomas F. Starke

»Jonas ist defensiv variabel einsetzbar und wird unseren Kader nach seiner vollständigen Genesung bereichern«, sagte Sportchef Samir Arabi bereits im Juli, als man den Vertrag mit Strifler um ein Jahr bis zum 30. Juni 2016 verlängert hatte . Nun ist der Defensivallrounder, der als Rechtsverteidiger oder im defensiven Mittelfeld spielen kann, wieder da – und zog gleich voll mit. Strifler absolvierte alle Spielformen und hielt sich nicht zurück. Verletzt hatte sich der Armine am 18. März im Westfalenpokal-Viertelfinale beim 1. FC Kaan-Marienborn. Zurück im Training ist seit gestern auch Stephan Salger. Der Verteidiger hatte die vergangenen vier Partien wegen Adduktorenproblemen verpasst.

Sowohl Salger als auch Strifler können in der Länderspielpause am übernächsten Wochenende Spielpraxis sammeln. Am Freitag, 9. Oktober tritt der DSC zu einem Testspiel beim Landesligisten VfB Schloß Holte an . Anstoß ist um 17 Uhr. Eintrittskarten an der Tageskasse kosten 9,50 Euro (6 Euro ermäßigt).

Bevor die Liga zwei Wochen ruht, trifft der DSC an diesem Freitag auf den TSV 1860 München (18.30 Uhr, Schüco-Arena). Beim Gegner ist trotz des 2:2 am Sonntag gegen RB Leipzig immer noch keine Ruhe eingekehrt. Die »Löwen« (Tabellenplatz 17) warten immer noch auf ihren ersten Saisonsieg. Trainer Torsten Fröhling sitzt also auf einem heißen Stuhl. Ein klares Bekenntnis zum Coach gibt es von der Klubführung deshalb nicht. 1860-Geschäftsführer Markus Rejek sagte nur: »Wir fahren mit Torsten Fröhling nach Bielefeld.« Dazu, ob der Trainer auch nach der Länderspielpause »Löwen«-Trainer bleibt, wollte sich laut der »tz« niemand äußern.

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