Sebastian Heidinger und Arne Feick kehren Samstag mit Heidenheim nach Bielefeld zurück Ex-Arminen machen die Flügel dicht

Bielefeld (WB). Insgesamt drei Jahre hat Arne Feick für Arminia Bielefeld gespielt. Am Samstag (13 Uhr) kommt der 27-Jährige erstmals als Gegner auf die Alm.

Von Jens Brinkmeier
Vereint in Heidenheim: Sebastian Heidinger (links) und Arne Feick.
Vereint in Heidenheim: Sebastian Heidinger (links) und Arne Feick. Foto: imago

»Es wird ein komisches Gefühl sein, mit einem anderen Mannschaftsbus zum Stadion zu fahren«, glaubt Feick. Der Linksverteidiger ist im Sommer von Absteiger VfR Aalen zum nur etwa 20 Kilometer entfernten 1. FC Heidenheim gewechselt, und mit dem aktuellen Tabellendritten tritt Feick am Samstag  beim DSC an. »Natürlich ist das ein besonderes Spiel für mich. Ich würde lügen, wenn ich etwas anderes behaupten würde. Jeder, der mich kennt, weiß, was mir der Verein bedeutet hat«, sagt Feick im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT.

Der gebürtige Berliner kommt nicht alleine nach Bielefeld zurück, Sebastian Heidinger hat auch eine Arminia-Vergangenheit. Der 29-Jährige spielte in der Saison 2010/11 beim DSC und stand danach vier Jahre bei RB Leipzig unter Vertrag. Feick und Heidinger spielen beim 1. FCH außen in der Viererabwehrkette. Der Linksfuß kam in allen fünf Punktspielen 90 Minuten zum Einsatz, Rechtsfuß Heidinger war in zwei Partien über die volle Distanz am Ball. Gemeinsam wollen sie dafür sorgen, dass die Flügel dicht bleiben und ihr Team beim Ex-Klub gewinnt. Dann kämen die Heidenheimer schon auf 13 Punkte aus sechs Partien und würden sich erst einmal oben in der Tabelle festsetzen.

In Heidenheim wird der Ball flachgehalten

Doch Feick erklärt, dass in Heidenheim trotz des sehr guten Starts der Ball flachgehalten werde. »Wir wollen so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern. Das ist das Einzige, was zählt. Hier liegt es in der DNA, nicht in Euphorie auszubrechen, sondern immer weiterzumachen und noch härter zu arbeiten«, sagt der 138-fache Zweitligaspieler, der auch privat mit OWL verbunden ist. Seine Ehefrau Cennet, die im Mai ein Kind zur Welt gebracht hat, stammt aus Steinhagen und ist die Schwester von Suzan Odonkor, der Ehefrau von David Odonkor. »Wir sind natürlich oft und sehr gerne dort«, verrät Feick.

Auch zu seinen Ex-Mitspielern Christian Müller, Stephan Salger und Fabian Klos hat Feick noch Kontakt, ebenso zu Manuel Junglas, mit dem er in Aalen zusammen spielte. Trotzdem will er sich über die Arminia kein Urteil erlauben. »Dafür bin ich zu weit weg. Aber ich drücke natürlich die Daumen, dass sie ihre Ziele erreichen. Wir wollen sie aber zweimal schlagen«, erklärt der Verteidiger.

Die Statistik spricht gegen Bielefeld: Von vier Duellen, allerdings alle in der 3. Liga, verloren sie drei und gewannen nur eins

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