Video-Interview: Nationalspieler Daniel Davari hofft auf einen fairen Zweikampf um den Platz im Arminia-Tor Die Nummer zwei?

Lienz (WB). Daniel Davari hat noch gar nicht für so viele Profivereine gespielt, trotzdem kann man ihn als Weltenbummler bezeichnen. Das liegt daran, dass der Torwart Nationalspieler ist, und damit hat er allen seinen neuen Mitspielern bei Arminia etwas voraus.

Von Jens Brinkmeier
Daniel Davari springt dem Ball entgegen.
Daniel Davari springt dem Ball entgegen. Foto: Thomas F. Starke

Auf vier Einsätze für den Iran kommt der gebürtige Gießener, dessen Vater aus dem Iran stammt und die Mutter aus Polen. Bei der WM 2014 in Brasilien stand Davari im Kader der Iraner unter dem portugiesischen Trainer Carlos Queiroz, blieb aber ohne Einsatz. Trotzdem: ein unvergessliches  Erlebnis. »Man realisiert erst im Nachhinein, dabei gewesen zu sein. Es war toll, zum WM-Kader zu gehören. Ich hoffe natürlich, mich durch gute Leistungen in Bielefeld wieder für die Nationalmannschaft empfehlen zu können«, sagt der Torwart.

Dafür muss er aber an Wolfgang Hesl, der mutmaßlichen Nummer eins im DSC-Kasten, vorbei. Davari schreckt der Konkurrenzkampf nicht: »Das war auf allen meinen Stationen so.«

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